Herzlich willkommen und danke für Ihr Interesse!

Liebe Klientinnen, lieber Klient!

Aufgrund der Ereignisse bzgl. der Corona-Pandemie möchte ich Sie informieren, dass die psychotherapeutische Inanspruchnahme persönlich in notwendigen Fällen weiterhin möglich ist! (Stand 15.04.2020)

Bei Selbstdiagnostik, Symptomatiken eine Viruserkrankung zu verspüren, bleiben Sie bitte zuhause und sagen Sie Ihren Termin bei mir (auch kurzfristig) ab.

Sollten Sie im Moment keinen notwendigen Bedarf für psychotherapeutische Hilfe empfinden, dann können Sie gerne die Termine unmittelbar absagen, ohne das Folgekosten auf Sie zukommen.

Um Ansteckungen zu vermeiden gelten folgende Maßnahmen und Verhaltensregeln in meiner Praxis:

  • Händehygiene für Patient/-innen: mindestens 30 Sekunden waschen und anschließend mit dem zur Verfügung gestellten Desinfektionsmittel zu desinfizieren (Therapeut und KlientIn)
  • körperliche Distanz zueinander wahren
  • Gesicht nicht mit ungewaschenen Händen berühren,
  • beim Husten und Niesen die empfohlene Atemhygiene einhalten (Mund und Nase mit Ellenbogen oder Taschentuch bedeckt halten!)
  • Hände schütteln ist verboten
  • Das sorgfältige Umsetzen von Händehygiene, Barrieremaßnahmen sowie Flächenreinigung: Oberflächen in der Patientenumgebung müssen so behandelt werden, dass von ihnen kein Infektionsrisiko ausgehen kann
  • Räume werden gut gelüftet!
  • Termine werden ohne Wartezeiten organisiert
  • Patient/-innen werden aufgefordert, ohne Begleitpersonen zu kommen

Psychotherapie übers Internet

Ich kann Sie ab sofort alternativ auch online bzw. telefonisch betreuen. Das bedeutet, dass ich Sie auch über einen hoffentlich nur kurzen Zeitraum,  online via Videokonferenz „Therapsy“ oder per Telefon betreuen kann.

Sollten Sie sich für diese Alternative entscheiden, geben Sie mir bitte Bescheid.

Wichtig: die genauen Kontaktdaten (https://www.therapsy.at/connect/ oder Telefon) für Ihren Praxisstermin via Internet bzw. Telefon bekommen Sie vor Ihrem Termin rechtzeitig per Mail zugeschickt. Sie brauchen dazu keine Software downloaden

Sollten Sie Ihre Therapieeinheiten über Kassen abrechnen können, aufgrund einer krankheitswertigen Störung laut ICD-10, gilt folgendes:

Bei der ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) und der
BVAEB (Versicherungsanstalt Öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau) sowie der SVS (Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen) konnten folgende Regelung für die Psychotherapie in der Zeit der Corona-Krise erwirkt werden:

„Alle psychotherapeutischen Behandlungen, die notwendiger Weise via Internet oder Telefon nach den Regeln durchgeführt werden, die für die Standard-Psychotherapie in den Praxen gültig sind, werden in gleicher Form honoriert, als wenn diese Therapien in den Praxen durchgeführt worden wären. Diese Zusage gilt für die Zeit der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und stellt natürlich für die Zeit danach kein Präjudiz dar.“

Ich bin sehr bemüht, Sie weiterhin gut zu betreuen und hoffe, dass Sie alle fit bleiben und sich die Situation für uns alle bald bessert!

Die Psychotherapie

Psychotherapie (griech.: Pflegen der Seele) ist die Behandlung psychisch, emotional und psychosomatisch bedingter Probleme mit Hilfe psychologischer, d.h. wissenschaftlich fundierter Methoden durch Formen verbaler und nonverbaler Kommunikation. Fast alle img_4273Menschen erfahren in ihrem Leben Zeiten von Krisen und psychischen Belastungen. Sind diese psychischen Probleme nicht mehr alleine in den Griff zu bekommen und dauern über längere Zeit an, so sollte man, ebenso wie bei körperlichen Erkrankungen, sich auch in diesem Fall professionelle Hilfe holen. Manche Menschen gehen dann zu einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten, um ihre Probleme besser verstehen zu können und gemeinsam Lösungen zu finden um ihre Lebenssituation zu verbessern. Die Therapie hilft dabei, Bedingungen für die Erkrankung gezielt zu verändern. Durch eine Psychotherapie sollen Strategien erarbeitet werden, um sich in Zukunft auch selbst helfen zu können. Die Therapeutin/der Therapeut bietet dabei fachliche Unterstützung und schlägt bestimmte Schritte, Maßnahmen und Übungen vor, damit neue Erfahrungen gemacht werden können.

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Kognitive Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist eine anerkannte Psychotherapiemethode und zeichnet sich durch die Berücksichtigung von empirisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie ihre hohe Wirksamkeit aus. Charakteristisch für die Verhaltenstherapie ist die Konzentration auf beobachtbare Verhaltensweisen und Denkmuster und deren Veränderung sowie auf gegenwärtige statt auf vergangene Einflüsse, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Problemen führen. Verhaltensweisen sowie dem Verhalten zugrundeliegende Denkmuster werden erlernt und können auch wieder verlernt werden. Daraus folgt, dass psychische Probleme in erster Linie ein Ergebnis von Lernprozessen sind und durch die Verwendung von Verhaltens- und Lernprinzipien verändert werden können. Entscheidend ist hierfür eine genaue Beobachtung und Analyse des derzeitigen Verhaltens und der Gedanken.

Inzwischen sollte die Kognitive Verhaltenstherapie eigentlich emotional-kognitive-Verhaltenstherapie heißen, weil auf diese drei Ebenen eingegangen wird. Psychische Probleme äußern sich in Gedanken oder Vorstellungen (Kognitionen), Gefühlen (Emotionen), körperlichen Empfindungen und in beobachtbarem Verhalten. Diese Faktoren beeinflussen sich auch gegenseitig.

Die Behandlungsstrategien werden individuell auf die Person abgestimmt. PatientInnen sollen langfristig zu ihren eigenen ExpertInnen werden. Die kognitive Verhaltenstherapie versteht Hier sieht man laufende Kindersich als eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Sie ist transparent, d.h. es wird von den konkret vorgebrachten Problemen ausgegangen und auf der Basis einer gemeinsamen Problem- und Zieldefinition ein Therapieplan erstellt.

Gestützt wird der Ansatz der kognitiven Verhaltenstherapie durch aktuelle Ergebnisse der Hirnforschung, insbesondere dem Konzept der Neuroplastizität: Dieses besagt, dass das Gehirn seine Struktur laufend verändert und der jeweiligen Erfahrung anpasst. Durch Einüben und Lernen verstärken sich die synaptischen Verbindungen zwischen den entsprechenden Neuronen der gemachten Erfahrungen, die wiederholte „Benutzung“ zweier in Kontakt stehender Nervenzellen führt dazu, dass die Verbindung zwischen ihnen an Stärke zunimmt. Es ist ähnlich wie bei einem Muskel, der durch häufige Aktivierung kräftiger wird. Das Einüben neuer hilfreicher Verhaltens- und Denkmuster bewirkt, dass „Problemnetzwerke“ verkümmern und so immer mehr an Einfluss verlieren.

Die moderne Verhaltenstherapie ist in ständiger Bestrebung auch integrativere Ansätze, wie u.a. die Schematherapie, Aktzeptanz- und Commitment-Therapie verstärkt in die tägliche Arbeit mit Patienten einzusetzen.